Kunst von Jürgen Reichert und Ulrike Hansen

Der Kunstkritiker Rainer Marx beschreibt die farbigen Gemälde Reicherts so:

Wo die Farbe an ihre Grenze stößt, entsteht Form. Wie der Igel im Mächen ist sie immer schon da. Diese Grenze markiert zugleich die Nahtstelle, an der beide untrennbar miteinander verbunden sind, und hier  entlang bewegt sich die Kunst Jürgen Reicherts. Immer wieder schreitet er die Grenze ab, an der sich  Form und Farbe ins Verhältnis setzen, sich aneinander reiben, überlagern, sich gegenseitig verändern. Dort, wo die Farbflächen als diskrete Formen in Erscheinung treten, bleibt das formgebende Element meist der Pinsel selbst. Seine Breite und Struktur bestimmt die Ausdehnung wie auch die Oberflächenstruktur der Farbfelder. Nur selten gestaltet die sich aus der Form ergebende Perspektive den Raum; vielmehr ist es die Farbe selbst. Wie weit eigentlich lässt sich Form auf Farbwirkung reduzieren?
 
Jürgen Reichert, 1953 in Mannheim geboren, studierte an der Hochschule der Künste in Berlin und am Royal College of Art in London.
Er lebt und arbeitetet in Berlin und in Zingst an der Ostsee.
Der Kunstkritiker Rainer Marx beschreibt die farbigen Gemälde Hansens so:
 
Der Abstraktionsgrad, den Ulrike Hansen für ihre Landschaftsbilder wählt, liegt oft genau an der Schwelle zur rein gegenständlichen Wahrnehmung. Da ruft eine farbige Form sofort einen passenden Gegenstand auf, obschon sich bei genauem Hinsehen zeigt, dass dort eigentlich nichts ist als eben diese farbige Form. Aber war da nicht etwas, eine Kontur, eine Ansammlung bestimmter Merkmale, die innerhalb dieses Kontextes spontan zu einem Wiedererkennen geführt haben? Genau den Punkt zu treffen, an dem der Blick ins Trudeln gerät, ist die Kunst.
 
Ulrike Hansen, 1963 in Köln geboren, studierte Malerei an der Fachhochschule Köln und Kunstakademie in Düsseldorf sowie an der Hochschule der Künste Berlin.
Sie lebt und arbeitetet in Berlin und in Zingst an der Ostsee.

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