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Außerordentliche Preisanpassung ab 01. Juli 2022

Die Nachwirkungen der Corona-Pandemie haben nach wie vor starke Auswirkungen auf die wesentlichen Erzeugerpreise. Verstärkt werden diese negativen Kosteneffekte durch den andauernden Ukraine-Krieg. Somit sind Preisanpassungen bei vielen Herstellern z.B. bei USM, Vitra, HAY, Fritz Hansen u.a. leider unumgänglich.

Wie für viele andere Unternehmen in produzierenden Industrien, sind die andauernden Turbulenzen auf den globalen Rohstoff-Märkten für viele eine große Herausforderung. Viele Hersteller haben bereits im Frühjahr ihre Preise erhöht.

Trotz aller Anstrengungen können die Hersteller den rasanten Anstieg der Einkaufspreise, der bei nahezu allen wichtigen Materialen und Werkstoffen (u.a. Aluminium, Holz, Stahl, Kunststoff, Verpackungen) sowie bei den Logistikkosten zu verzeichnen ist, nur teilweise intern kompensieren. Nach einer Verschärfung der Lage sind viele Hersteller gezwungen zum 1. Juli 2022 eine ausserordentliche Preiserhöhung von durchschnittlich 5 % auf das Produktportfolio von Vitra und 5.8 % auf das Produktportfolio von Artek vorzunehmen. Die Preise der Ersatzteile werden im gleichen Umfang erhöht. Zudem werden wir die Zuschläge für Bestellungen mit Sondermaterialien (PCOM) anpasst.

Da die steigenden Inflationsraten weiterhin die Preisdynamik maßgeblich auch bei USM beeinflussen, ist eine Preiserhöhung von 7 % über das komplette Sortiment notwendig.

Auch die Hersteller Müller Möbelwerkstätten, HAY und Fritz Hansen kämpfen leider weiterhin mit massiven Preisanstiegen in allen Bereichen, insbesondere bei Holzwerkstoffen und Beschlägen. Erschwerend dazu erweisen sich die in den letzten Monaten stark steigenden Energie- sowie Transportkosten. Leider ist derzeit nicht davon auszugehen, dass sich diese Situation kurzfristig stabilisiert und somit erhöhen die Hersteller ihre Preise um 8 % bei Müller Möbelwerkstätten.
HAY erhöht um 10 % und Fritz Hansen um 5,5 %. Der Leuchtenhersteller Louis Poulsen um 5 %.

Wir gehen zurzeit davon aus, dass unsere Hersteller keinen weiteren Preisschritt in 2022 benötigen, können dies wegen dem volatilen Umfeld aber nicht vollends ausschliessen.

Sehr geehrte DWD-Kunden,

sämtliche Bestellungen, die bei uns bis zum 29. Juni eingehen, werden noch mit den bisherigen Verkaufspreisen verrechnet. Bestellungen, die am 30. Juni am späten Nachmittag eingehen, können nicht mehr zum Hersteller gesendet werden. Nach diesem Datum eingehende oder in das System eingegebene Bestellungen unterliegen den ab dem 1. Juli 2022 gültigen Preisen.

Sie erreichen uns wie gewohnt unter  der Tel. 0351 - 801 46 59 oder per Mail.

Ihr DWD-Team